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Zeitgeschichte pur bei der BPA-Berlin-Fahrt der Sportkreisjugenden Calw und Freudenstadt

(jpr.) Saskia Esken, MdB des Wahlkreises Calw/Freudenstadt und Mitglied der SPD Bundestagsfraktion hat die Sportkreisjugenden aus Calw und Freudenstadt zu einem Besuch ins politische Berlin eingeladen. Zeitgeschichte, Politik und Sport standen auf dem interessanten und straffen Besuchsprogramm.
Mehr als 25 Jahre ist der Fall der Mauer und die Wiedervereinigung beider deutscher Staaten her, fast eine Generation.

img 4989Die Zeitzeugen werden weniger, die Erinnerungen an 40 Jahre DDR-Diktatur verblassen. Einblicke in eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte, die Geschichte der Staatssicherheit, deren Struktur, deren perfide Vorgehensweisen und menschenverachtende „Arbeitsweisen“ - im Stasislang hieß es Zersetzung heute nennt man es Mobbing - wurden beim Besuch des Stasimuseums im ehemaligen Stasihauptquartier in der Ruschestraße 103 in Ostberlin offenbart. Gänsehautfeeling pur bei 33°C im Schatten als der Museumsführer und Zeitzeuge, selbst immer noch betroffen und Betroffener, über die Erlebnisse seiner Familie mit der Stasi berichtete. Was machte die Stasi mit den Menschen und der Gesellschaft im ehemaligen SED-Staat, wie war es damals als die Stasizentrale von Bürgerrechtlern zum Schutz der Stasiakten besetzt worden ist, wie gingen die Bürger mit den Infos aus ihren Stasiakten um und welche menschlichen/freundschaftlichen/familiären Schicksale verbargen sich hinter der Enttarnung der „IM“-Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi? Fragen, deren Beantwortung, bei Kaffee und Limo in Milkes Konferenzzimmer, an seinem Tisch, auf seinen Originalstühlen sitzend betroffen und nachdenklich stimmte. Das Stasimuseum im ehemaligen Ministerium für Staatssicherheit, ein bedrückender Ort, das Hauptquartier von Erich Milke, seine Räumlichkeiten noch im Original erhalten, ein Muss für politisch interessierte Berlinbesucher.
Das politische Berlin, dazu gehört der Besuch des Bundestages im Reichstagsgebäude, ein „gläsernes“ Parlament. Auf der Tribüne des Plenarsaals und in einem Konferenzraum wurde die 48-köpfige Besuchsgruppe aus Freudenstadt und Calw über die Arbeit des Parlaments, der Abgeordneten und der Ausschüsse informiert, explizit wurde am Beispiel von Saskia Esken der Tagesablauf eines Abgeordneten während einer Sitzungswoche dargestellt – „16-Stunden-Tage“ sind die Regel. Saskia Esken ließ sich kurzfristig auf Grund von nicht zu verschiebenden Terminen entschuldigen.
Ein Highlight folgte dem Anderen, so besichtigte man noch die Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Berlin. Das internationale Deutsche Turnfest war mit über 70.000 Aktiven auf dem Messegelände beim Funkturm zu Gast – Gelegenheit heimische (Jugend)Turner im fernen Berlin anzufeuern.
Obligatorisch die Stadtrundfahrt und eine Spreeschifffahrt.

Bericht: SKJL Jürgen Prchal
Bild: Bundespresseamt, - Delegation aus den Sportkreisen Calw und Freudenstadt, angeführt von SK-FDS-Präsident Alfred Schweizer und SKJL-CW Jürgen Prchal

 

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